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Aktuelle Pressemitteilungen der Hochschule für Telekommunikation Leipzig

Hier finden Sie die aktuellen Pressemitteilungen aus dem Jahr 2017 der Hochschule für Telekommunikation Leipzig.
Pressemitteilungen aus den vergangenen Jahren finden Sie in unserem Pressearchiv.

Summercamp Do IT an der HfTL geht in die zweite Runde

Apps entwickeln, Roboter steuern und die eigene Website erstellen – Das Summercamp Do IT an der HfTL geht in die zweite Runde.
Vom 26. – 30. Juni 2017 findet in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) das zweite Summercamp für interessierte Schülerinnen und Schüler statt.

In diesem Jahr erhalten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe im Alter zwischen 16 und 19 Jahren mit Interesse an Informatik und Robotik erneut die Möglichkeit ihre Kenntnisse in Webtechnologien und Multimedia-Anwendungen zu vertiefen. In den Workshops lernen sie, eigene Websites zu erstellen, Videos zu bearbeiten und Anwendungen für das Smartphone zu optimieren, um damit Roboter zu steuern.

Neben den Unterstützern Cluster IT Mitteldeutschland e. V. und Informatik DV betreut Prof. Dr.-Ing. Andreas Hartmann, Hochschullehrer im Fachgebiet Praktische Informatik und Software-Engineering an der HfTL, mit seinem Team den Schülernachwuchs während des einwöchigen Programmierworkshops.

„Mit dieser Veranstaltung möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern, dem Cluster IT Mitteldeutschland und der Informatik DV junge Talente fördern und so frühzeitig für IT-Berufe begeistern“, betont Prof. Hartmann.

Die HfTL engagiert sich seit vielen Jahren mit vielfältigen Formaten bei der Förderung des MINT-Nachwuchses. Mit Veranstaltungen wie der Kinder-Uni, Studieninfotagen oder der Teilnahme an der ExperiNat erhalten Schülerinnen und Schülern einen frühzeitigen Einblick in die Welt der IT und Telekommunikation.

Holger Maschke, Arvato Systems Perdata GmbH und Vorstandsmitglied im Cluster IT: „Durch dieses interessante Angebot haben wir die Chance, bei kreativen und leistungsstarken Schülern das Interesse an der IT zu wecken und die Berufsrichtung attraktiver zu machen. Der hohe Bedarf an IT-Fachkräften in den Firmen der Region Mitteldeutschlands erfordert neue Wege.“

Auch für Andreas Vierling, Geschäftsführer des Cluster IT Mitteldeutschland, ist das Summercamp ein sehr guter Weg, um junge Menschen auch zukünftig für IT zu begeistern: „Jugendliche sind vielseitig, total kreativ und haben tolle Ideen. Sie haben Lust und wollen wissen, wie Apps oder Webseiten entstehen, es macht ihnen viel Spaß und sie lernen wichtige Fähigkeiten für die Zukunft.“

„Robotik, soziale Medien, Internethandel, erneuerbare Energien, selbstfahrende Autos, digitale Währungen und führerlose Containerschiffe sind Zeichen einer technischen Revolution, die gerade erst begonnen hat. Daraus ergeben sich vielfältige Perspektiven für die kommende Generation von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Mathematikern und Informatikern. Mit unserer Unterstützung des Summercamps wollen wir junge Leute, die unmittelbar vor schwierigen Entscheidungen über ihren zukünftigen Berufsweg stehen, für die Mitarbeit an diesen Themen begeistern“, erklärt Dr. Alfred Herwig, Geschäftsführer der Informatik DV.

Über Informatik DV

Die in Leipzig ansässige Informatik DV GmbH unterstützt Ihre Kunden bei der Einsatzvorbereitung und der Weiterentwicklung betriebswirtschaftlicher Softwaresysteme. Sie versteht sich als Systemintegrator und entwickelt anspruchsvolle Lösungen für Unternehmen aus unterschiedlichen Industriezweigen.


Zum Cluster IT Mitteldeutschland e. V.

Der Cluster IT Mitteldeutschland e. V. ist das Branchennetzwerk der IT-Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit der Zielsetzung, die Aktivitäten der Branche zu koordinieren und sichtbar zu machen sowie gemeinsam für den IT-Standort Mitteldeutschland zu werben. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2009 und besitzt inzwischen knapp 50 Mitglieder. Seit August 2015 ist Andreas Vierling Geschäftsführer des Clusters IT Mitteldeutschland.

Über die HfTL

Die HfTL ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL- Trägergesellschaft mbH, eine hundertprozentige Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.440 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik/ Telekommunikationsinformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.

Erfolgreicher Abschluss der Junior-Ingenieur-Akademie

Teilnehmer der JIA vor der HfTL
Sven Hansen, Dr. Feist und Prof. Saupe (von links) betrachten ein von Schülern erstelltes Roboter-Modell
Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmer der JIA
 

Zwei Jahre haben Schülerinnen und Schüler aus drei Leipziger Gymnasien in der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) geforscht und präsentierten bei der feierlichen Exmatrikulation in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) die beeindruckenden Projektergebnisse.

In seiner Ansprache betonte der Schulleiter der Neuen Nikolaischule, Herr Wulfert, die hohe Wertigkeit der JIA zur Förderung naturwissenschaftlich und technisch interessierter und talentierter Schüler der Klassenstufen 9 bis 10. Alle an der JIA beteiligten Partner leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur frühzeitigen Studien- und Berufsorientierung und eröffnen den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven in zukunftsorientierten Branchen.

In seinem Grußwort dankte Dr. Thomas Feist, Mitglied des Deutschen Bundestages, den Projektpartnern, wie der Porsche Leipzig GmbH, den beteiligten Unternehmen der  Deutschen Telekom und der HfTL für das langjährige, nicht selbstverständliche Engagement bei der Förderung des Ingenieur-Nachwuchses in Sachsen. Dr. Feist unterstützt die teilnehmenden Schüler seit mehreren Jahren, zum Beispiel mit dem Besuch des Deutschen Bundestages und spannenden Vorträgen von Fachexperten, wie dem Datenschutzbeauftragten des Bundestages. „Ich freue mich immer wieder, junge und technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler als Absolventen der Junior-Ingenieur-Akademie zu treffen. Besonders schön finde ich, dass in diesem Jahr viele Absolventinnen dabei sind – so sollte es auch sein“ so Feist. 

In kurzen Präsentationen zeigten die Schülerinnen und Schüler die große Bandbreite des über vier Semester erarbeiteten Wissens.  Fahrzeugelektronik und der Aus- und Zusammenbau eines Porsche 911 Motors, Hochfrequenztechnik und Funktürme, Telekommunikations- und Übertragungstechnik sowie Robotik kennzeichnen ein breites Spektrum an Themen aus dem MINT-Bereich.

Exzellente Ergebnisse erzielten die Schülerinnen und Schüler im Teilprojekt Robotik. Durch den Vergleich verschiedener Faktoren konnten sie einen kostengünstigen Roboter als künftiges Lernobjekt für Schulen entwickeln. Der Roboter, Dezibot genannt, dient der Forschung im Bereich der Schwarmintelligenz und verteilter Algorithmen. Inspiriert wurden die jungen Forscher vom Harvard Kilobot.

Neben einer besonderen Lernleistung werden Sie diese Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Publikation auf der 47. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. in Chemnitz vorgestellt.

Abschließend verabschiedete Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Saupe, Rektor der HfTL, gemeinsam mit Sven Hansen, Mitglied der Projektleitung der JIA und Informatiklehrer am Heisenberg-Gymnasium, die 16 Teilnehmer und überreichte die Urkunden der Junior-Ingenieur-Akademie.

Das vor mehreren Jahren in Leipzig mit Hilfe der Deutschen Telekom Stiftung ins Leben gerufene Projekt zur Förderung von MINT-Talenten ist inzwischen ein fester Bestandteil in den am Projekt beteiligten Gymnasien und eine Teilnahme gilt als Auszeichnung für sehr gute schulische Leistungen.
Aktuell planen alle Projektpartner den Start der nächsten Junior-Ingenieur-Akademie im Herbst dieses Jahres.

Erfolgreiches erstes Symposium zu Polymeroptischen Fasern

Prof. Dr.-Ing. Bunge, HfTL
Teilnehmer des Symposiums Polymeroptische Fasern

Hoher Zuspruch in der internationalen Forschungsgemeinschaft  zu den Ergebnissen des Symposiums im SuperC, dem Service-Zentrum der RWTH Aachen.

 

Vom 16.-19.05.2017 fand im SuperC, dem Service-Zentrum der RWTH Aachen, das erste internationale POF-Symposium im Rahmen der Frühjahrskonferenz der internationalen Fasergesellschaft statt. Mit über 170 internationalen Teilnehmern aus Industrie, Forschung und Bildung war die Tagung ein voller Erfolg. Organisiert wurde das Symposium durch  Prof. Christian-Alexander Bunge von der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), der Hochschule der Deutschen Telekom AG, sowie von Dr.-Ing. Markus Beckers, Gruppenleiter für intelligente Fasersysteme am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University.
Das Fortschreiten der Digitalisierung in alle Lebensbereichen führt zu einer immer größer werdenden Nachfrage nach leistungsfähigen Übertragungssystemen auch für kurze und mittlere Strecken, sodass Kupferkabel dort an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Polymeroptische Fasern (POF) sind aufgrund ihrer Robustheit und Einfachheit in der Anwendung und Konfektionierung ideal geeignet und werden heute schon vielfach im Automobil und in der Industrieautomatisierung eingesetzt. Zudem zeigen Polymerfasern in weiteren potentiellen Anwendungsfeldern wie der Sensorik und Beleuchtung erhebliche Vorteile.

Dementsprechend breit war auch die thematische Ausrichtung der Beiträge, die von der Messtechnik und Fertigung über die textile Anwendung bis hin zum weltweiten prognostizierten Markt für POF-Anwendungen reichte.
Der Eröffnungsvortrag hielt Frau Dr. Brit Maike Quandt, von der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Zürich, Schweiz unter dem Titel "Soft Polymer Optical Fibers for Healthcare: Tailoring Production and Properties of Photonic Textile”. Darin schilderte Dr. Quandt mit einem Überblick über POF-Anwendungen in Medizin, Biologie und ambient-assisted living (AAL) sehr anschaulich die enorme Bedeutung der POF in Bezug auf den demografischen Wandel.
Anschließend gab Dr. Arne Schmitt von Evonik Performance Materials einen Überblick über verfügbare und zukünftige Polymere für die Faserherstellung. Die weiteren Vorträge behandelten eine Auswahl der vielfältigen Anwendungen, die sich mit POF realisieren lassen.

So wurden u.a. von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung in Berlin Anwendungen für die Überwachung von Strukturen (structural health monitoring) wie Häusern und Deichen, die teilweise auf nichtlinearen optischen Effekten wie der Brillouin-Streuung basieren, vorgestellt.
Abgerundet wurde der erste Tag durch einen Vortrag von Herrn Peter Kröplin von der Sojitz Europe plc, Düsseldorf, der in seinem Vortrag den weltweiten Markt der optischen Polymerfaser und seine Wachstumschancen in einzelnen Anwendungsfeldern aufzeigte. Die technologischen Vorteile der POF gegenüber Konkurrenzprodukten wie Glas- und Kupferfasern, aber auch herkömmlichen Sensorik- und Beleuchtungslösungen, sind ausschlaggebend für den zukünftigen Markterfolg.

Der POF-Markt wird sich dementsprechend in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich mehr als verdoppeln. Zu den Hauptwachstumsmärken von POF zählen neben den derzeitigen Hauptanwendungsfeldern wie dem Automobilbereich und den industriellen Anwendungen vornehmlich Heim-Netze, Unterhaltungselektronik, Beleuchtung sowie Fasersensorik.
Die Vortragsreihe zu Beginn des zweiten Tages eröffnete Herr Dr. Azusa Inoue von der Keio University, Japan, mit einem Übersichtsvortrag zum aktuellen Stand der Gradientenindex-Polymerfaser (GI-POF) für die zukünftigen Anforderungen von 4K/8K-Videosystemen. Dr. Inoue vertrat Prof. Koike, der 1982 die erste GI-POF für hohe Datenraten entwickelt hat. Der anschließende Vortrag von Prof. Joseba Zubia von der University of the Basque Country, Spanien, stellte die Arbeiten zur Herstellung von mikrostrukturierten Polymerfasern für Sensoranwendungen vor.
Weitere Beiträge behandelten die Möglichkeiten der Detektion von radioaktiver Strahlung und den Einsatz von POFs für die verteilte Sensorik. Den Abschluss bildete der Vortrag von Dr. Clément Strutynski von der University of Bordeaux, Frankreich, der den Einsatz spezieller Fasern zur Lichterzeugung in der Spektroskopie zeigte. Diese Anwendung kann z.B. für die Überwachung der Luftqualität eingesetzt werden.

Die Organisation des ersten internationalen POF-Symposiums im Rahmen der Frühjahrstagung der internationalen Fasergesellschaft war ein voller Erfolg. Der hohe Zuhörerzuspruch und der angeregte fachliche Austausch zeigen das Potential auf, welches die POF in neuartigen, interdisziplinären Anwendungen hat. Die dabei entstehenden Synergien erreichen nicht nur die Mitglieder der POF-Community selbst, sondern auch ein breit aufgestelltes Fachpublikum in der Faserwelt.

Prof. Bunge und Dr. Beckers sehen sich daher darin bestätigt, diesen Weg konsequent weiter zu gehen und das Potential der POF auch jenseits der bereits bekannten Anwendungen zu heben.
Gerade rechtzeitig zum POF-Symposium erschien im letzten Jahr Übersichtsbuch zu optischen Polymerfasern, das von Prof. Bunge von der HfT Leipzig zusammen mit Prof. Gries und Dr. Beckers von der RWTH Aachen herausgegeben wurde und die Expertise der POF-Community auf den verschiedenen Gebieten bündelt. Es behandelt neben den Grundlagen zu Polymeren sowie Faser- und Fertigungstechnik vor allem neuartige Anwendungen und gibt einen aktuellen Überblick über den POF-Markt und seine Entwicklung.

Nach dem erfolgreichen ersten POF-Symposium wird sich die POF-Welt im September wieder zur jährlich stattfindenden internationalen POF-Konferenz zusammenfinden, die dieses Jahr in Aveiro, Portugal, stattfinden wird. Während das erste internationale POF-Symposium in Aachen eher Fasertechnik und Anwendungen für intelligente Produkte im Blick hatte, behandelt die POF-Konferenz alle Bereiche der Polymerfaser.
Gerade die Fokussierung des Symposiums auf Anwendungen für den intelligenten Einsatz war der Schlüssel für den Erfolg der Veranstaltung, deren Fortsetzung in den kommenden Jahren geplant ist. Prof. Bunge und Dr. Beckers bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Teilnehmern, die maßgeblich zum Gelingen der Tagung beigetragen haben, und freuen sich schon auf die kommende Ausgabe des Symposiums.

 

Studium auf Probe – Schnupperstudium in der HfTL

Zwei Tage Student auf Probe – mit dem Angebot des Schnupperstudiums eröffnet die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) Studieninteressierten die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die angebotenen Studienformen und Studiengänge zu informieren.

Der inhaltliche Schwerpunkt in diesem Jahr spiegelt die aktuellen Themen der IT-Branche wider. Vorlesungen und Laborexperimente rund um Datenschutz, Datensicherheit, Industrie 4.0, Internet der Dinge oder der zukünftige Mobilfunkstandard 5G sind Inhalte unseres Programms.

Vom 20. bis 21. April lädt die HfTL Studieninteressierte auf den Campus im Süden Leipzigs ein.
Die Teilnehmer des Schnupperstudiums erhalten die Möglichkeit, neben der Hochschule die angebotenen Studiengänge und die unterschiedlichen Studienformen ausführlich kennenzulernen.

In Vorlesungen, Seminaren und bei Experimenten in den Laboren können sie sich vom hohen Praxisbezug der akademischen Ausbildung überzeugen. Unsere Gäste erfahren, wie mithilfe moderner Lehrkonzepte und Lernmedien, der individuellen Betreuung durch Hochschullehrer und wissenschaftliche Mitarbeiter ein nachhaltiger Lernerfolg für Studierende sichergestellt wird.

Dazu stehen Hochschullehrer und Studierende der Hochschule zu unserem Schnupperstudium mit detaillierten Einblicken in den Studienalltag zur Verfügung und beraten Studieninteressierte zu Zulassungsvoraussetzungen, den angebotenen Vorkursen und zur Bewerbung über das neu eingeführte elektronische Bewerberportal.

„Ich habe vor mehreren Jahren am Schnupperstudium teilgenommen und war von der Atmosphäre, den Dozenten und der Individualität an der Hochschule begeistert. Nach meinem Bachelor habe ich auch meinen Masterabschluss an der HfTL abgelegt und konnte danach sogar einen der begehrten Arbeitsplätze bei der Telekom erhalten. Ich kann allen an Technik und Informatik interessierten Schülerinnen und Schülern dieses Schnupperstudium nur empfehlen.“, erklärt Marc Pape, Absolvent der HfTL.

In speziell konzipierten Vorlesungen und Laborübungen bieten die Hochschullehrer und wissenschaftlichen Mitarbeiter einen breiten Einblick in das Lehrangebot der HfTL. Die Programmierung einer App, praktische Übungen im Labor Optik oder Vorlesungen zum Mobilfunkstandard 5G,  der Verhaltensökonomie und dem Datenschutz als Ingenieursdisziplin bieten ein abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ganz im Zeichen der Datensicherheit steht der am 20. April angebotene Gastvortrag „Das kleine 1x1 des Hackens“. Hier stellen Experten der T-Systems Multimedia Solutions in einer interaktiven Hacking-Session diverse Webapplikation-Schwachstellen vor und die „Schnupperstudierenden“ können in den PC-Pools der HfTL selbst die Rolle des Angreifers übernehmen.

Eine weitere Experimentalvorlesung behandelt den Angriff auf Rechnernetze, „Man in the Middle“ genannt. Neben verschiedenen, aktuellen Beispielen für diese Angriffsform gibt es auch Tipps zu Gegenmaßnahmen und wie man das eigene Netzwerk besser schützen kann.

Zuckerbrot oder Peitsche? Unter diesem Motto erläutern Mitarbeiter der T-Labs in einem Vortrag am 21. April das Spannungsfeld einer immer  digitaler werdenden Gesellschaft und den sich daraus abzeichnenden Gefahren für die Privatsphäre der User.

Abgerundet wird unser Schnupperstudium durch Vorträge und Diskussionen unserer Studierenden und Absolventen zum Studium, Auslandserfahrungen und dem anschließenden Berufseinstieg.

Summercamp an der HfTL geht in die zweite Runde

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstalten der Cluster IT Mitteldeutschland und die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) vom 26. – 30. Juni 2017 bereits ihr zweites „Summercamp Do IT“. Die Veranstaltung findet auch in diesem Jahr in den Laboren und Hörsälen der HfTL in Leipzig statt.

Das einwöchige Summercamp richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe im Alter zwischen 16 und 19 Jahren mit Interesse an Informatik und Robotik.

In unterschiedlichen Workshops lernen sie eine Website zu erstellen, Videos zu bearbeiten und Anwendungen für das Smartphone zu optimieren.

Die Steuerung von Robotern über vorher bereitgestellte Webservices auf dem Smartphone ist eine der inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung.

So werden auf diesen Rechnern kleine Serverprogramme verwendet, welche ein optisches oder akustisches Signal ausgeben. Das Auslesen von unterschiedlichen Sensoren mittels Services dient der Realisierung eines Abstandsmessers oder einer kleinen Alarmanlage, welche die Teilnehmer im Rahmen des Workshops erstellen.

Initiatoren dieses kostenfreien Angebots in Kooperation mit Partnern wie dem Clustermitglied Informatik DV, sind  Prof. Dr.-Ing. Andreas Hartmann, Hochschullehrer im Fachgebiet Praktische Informatik und Software-Engineering an der HfTL, sowie Andreas Vierling, der Geschäftsführer des Clusters IT Mitteldeutschland e.V.

Prof. Hartmann übernimmt mit seinem Team die fachliche Betreuung der Teilnehmer des Summercamps in kleinen, individuellen Gruppen. Die Teilnehmer sollten über IT-Grundkenntnisse verfügen und Interesse an neuen Technologien besitzen.

„Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr neben unserem bewährten Partner, dem Cluster IT Mitteldeutschland, die in Leipzig ansässige Informatik DV GmbH gewinnen konnten. Damit erweitern wir das Angebot des Summercamps um den attraktiven und zukunftsorientierten Bereich der Robotik“ umschreibt Prof. Hartmann sein Engagement bei der Förderung von an IT interessierten Jugendlichen.

Der Cluster IT Mitteldeutschland unterstützt das Summercamp auch in diesem Jahr, denn: „Die IT Branche sucht interessierte und kluge Köpfe, die bereits frühes Interesse an der Entwicklung eigener und kreativer Lösungen besitzen. Der Praxisbezug bereitet unsere Schüler auf das Berufsleben vor. Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter als Strategie gegen den Fachkräftemangel. Ein solcher Workshop für Schülerinnen und Schüler ist eine Bereicherung für alle Beteiligten und ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Branche“, betont Andreas Vierling, Geschäftsführer Cluster IT Mitteldeutschland e. V. 

Prof. Hartmann lehrt an der HfTL im Bereich des Softwareengineerings, der IT-Governance und des IT-Architekturmanagements. Ein Schwerpunkt seiner Forschungsarbeiten ist die Normierung von Softwareprodukten mit dem Fokus auf Qualität und Sicherheit.
Zudem engagiert er sich seit vielen Jahren für den regionalen IT-Mittelstand und die Förderung des MINT-Gedankens.

Zum Cluster IT Mitteldeutschland e. V.
Der Cluster IT Mitteldeutschland e. V. ist das Branchennetzwerk der IT-Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit der Zielsetzung, die Aktivitäten der Branche zu koordinieren und sichtbar zu machen sowie gemeinsam für den IT-Standort Mitteldeutschland zu werben. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2009 und besitzt inzwischen knapp 50 Mitglieder. Seit August 2015 ist Andreas Vierling Geschäftsführer des Clusters IT Mitteldeutschland.

Über die Informatik DV GmbH
Die Informatik DV GmbH ist auf die Einführung und Erweiterung der führenden betriebswirtschaftlichen Software SAP spezialisiert. Seit dem Umzug nach Leipzig im Jahr 2013 orientieren wir uns auf moderne Technologien wie Robotik und das Internet der Dinge.


Über die HfTL
Die HfTL ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL- Trägergesellschaft mbH, eine hundertprozentige Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.440 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.

Ein Wettbewerb statt einer Vorlesung

Das Sieger-Team des SWE-Wettbewerbes

Studierende der HfTL präsentieren Projektergebnisse

Seit mehreren Jahren existiert der von Professorin Sabine Wieland ins Leben gerufene Software-Engineering-Wettbewerb an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) und erfreut sich steigender Teilnehmerzahlen. Die Wertigkeit des Wettbewerbs zeigt sich auch in der Aufnahme in die Curricula der entsprechenden Bachelorstudiengänge. Im aktuellen Wettbewerbszeitraum haben knapp 200 Studierende aus den direkten und dualen Studiengängen an innovativen Themenstellungen geforscht und Lösungen für die Praxis entwickelt.

Ein Novum des Wettbewerbs – es gibt keine Verlierer. Der Wissensgewinn, die praktischen Erfahrungen sowie soziale Kompetenzen durch die aktive Mitarbeit in unterschiedlichen Projektteams sind ein unschätzbarer Vorteil für den späteren Berufseinstieg. „Studierende erlernen hier, wissenschaftliches Arbeiten in einer praxisnahen Umgebung zu kombinieren und nehmen damit wertvolle Impulse für ihr späteres Berufsleben auf.“ erläutert Prof. Wieland ihr langjähriges Engagement für diesen Wettbewerb.

Den Erstplatzierten winken interessante Preise, welche natürlich einen direkten Bezug zur Informatik besitzen. So können die Sieger an einem von Telekom-Ausbildung ausgerichteten Scrum-Workshop teilnehmen und sich damit auf eine mögliche Zertifizierung als Scrum-Master vorbereiten. Die Zweitplatzierten erhalten einen Penetration-Workshop und können sich hier unter Anleitung eines Experten der T-Systems Multimedia Solution als Hacker an der eigenen Software versuchen. Der dritte Platz beinhaltet die Mitgliedschaft für ein Jahr in der Gesellschaft für Informatik.

In der von Prof. Sabine Wieland moderierten Siegerehrung präsentierten die vier besten Projektteams ihre Ergebnisse.

„Studiengangs-Navi“ lautet der Name des Siegerprojektes von Studierenden des dualen Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Die Projektidee stammt aus der HfTL selbst und soll künftig die Studienberatung interaktiv unterstützen. Die Web-Applikation ermöglicht es Studieninteressierten, über eine logische Benutzerführung und durch Beantwortung von Fragestellungen den für Sie passenden Studiengang und die Studienform zu finden. Die Applikation ist für mobile Geräte geeignet und orientiert sich im Design an der Website der HfTL. Auch für diese Projektgruppe stand das Thema Datenschutz an oberster Stelle und so werden im Rahmen der Studienberatung keine Daten der Nutzer erhoben, ausgewertet oder gespeichert.
Die Jury, bestehend aus Hochschullehrern und wissenschaftlichen Mitarbeitern der HfTL bewertete u. a. Softwaredesign- und Architektur der App, sowie die Dokumentation als sehr gut und vergab verdientermaßen den ersten Platz an dieses Team.

Wie man mit einem Tool schnell und praktisch die Qualität von Softwarecode analysieren und Qualitätsmängel erkennen kann, zeigten Studierende des dualen Studiengangs Angewandte Informatik mit ihrer Webapplikation „Code-Inspector“. In einer Live-Demo stellten sie die Möglichkeiten des Tools vor und demonstrierten die Fähigkeiten zur Fehlererkennung. Im Ergebnis erhielten die Studierenden für diese auf einer Datenbank basierten Lösung den zweiten Platz.

IT-Sicherheit aus Sicht eines Geschäftskunden stand im Mittelpunkt der Entwicklung einer CyberSecurity-App. Mithilfe einer logischen Benutzerführung kann der Kunde Schritt für Schritt seine vorhandene Situation dokumentieren und erhält dann Vorschläge für eine für Ihn am besten passende Sicherheitslösung. Die auf einfachste Bedienung ausgelegte App entstand in Zusammenarbeit mit den T-Labs, Security-Bereichen der Telekom und wurde durch Prof. Hartmann von der HfTL betreut. Die Studierenden erreichten damit den dritten Platz und werden die CyberSecurity – App zudem auf der CeBIT am Stand der Deutschen Telekom vorstellen.

Gleichfalls einen dritten Platz erhielten auch die Studierenden für ihren „Event-Planer“.
Mit dieser Anwendung werden künftig an der HfTL Veranstaltungen geplant, betreut und realisiert. Die Desktopanwendung bietet komfortable Möglichkeiten der Nutzerverwaltung und ermöglicht über das Einlesen eines Barcodes u. a. den sofortigen Ausdruck von Teilnehmerunterlagen und Namensschildern.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist das Qualitätsmanagement. Mit mehr als 200 Testdurchläufen dokumentierten die Studierenden, welchen hohen Stellenwert dieser Fakt für Sie darstellte.

„Sie entwickeln als Studierende innovative Softwareanwendungen auf einem hohen Niveau in der Telekom, für die Telekom und bestätigen damit die Wertigkeit der akademischen Ausbildung an der HfTL“ stellte Prof. Andreas Hartmann in seinem Schlusswort fest.

HfTL mit drei Beiträgen auf der Internationalen Konferenz Wirtschaftsinformatik

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Anke

Die in St. Gallen (Schweiz) stattfindende Internationale Konferenz Wirtschaftsinformatik ist die größte und wichtigste Konferenz im deutschsprachigen Raum.  Mit knapp 800 Teilnehmern, 14 wissenschaftlichen Tracks und rund 100 Beiträgen wurde der aktuelle Forschungsstand der Wirtschaftsinformatik aus vielen Perspektiven beleuchtet.

Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) war mit insgesamt drei Beiträgen vertreten:
Das Paper „Towards a Cost-Benefit-Analysis of Data-Driven Business Models” von Andreas Zolnowski (Universität Hamburg), Jürgen Anke (HfTL) und Jan Gudat (CapGemini Deutschland) wurde von Prof. Anke auf der Konferenz vorgestellt. Der Beitrag behandelt die systematische Verfeinerung von qualitativ entwickelten, datengetriebenen Geschäftsmodellen in quantitativ messbare Business Cases.

Lisa Degner, Studentin im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der HfTL stellte das Poster zum Thema „Merkmale und Abgrenzung von Smart Services“ vor. Es ist das Ergebnis einer Arbeit aus dem Modul „Forschungsmethoden der Wirtschaftsinformatik“ an der HfTL und wurde von Frau Degner zusammen mit ihren Kommilitonen Holger Peters und Christian Fichter unter Anleitung von Prof. Anke erarbeitet.
Posterpräsentation

Im SAP InnovationTrack der WI2017 wurde ebenfalls ein Poster mit dem Titel „IT-gestützte Methodik zum Management von Datenschutzanforderungen“ präsentiert. Hierbei geht es um die Sicherstellung der Datenschutz-Compliance in betrieblichen Anwendungssystemen. Dies wurde in einem gemeinsamen Projekt der HfTL, dem Insitut für  angewandte Informatik (InfAI) der Uni Leipzig, der BeCaM GmbH sowie der Deutschen Telekom AG erarbeitet.

Prof. Anke lehrt an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt betriebliche Anwendungssysteme. Die Beteiligung an wissenschaftlichen Konferenzen ist fester Bestandteil des von ihm verantworteten Moduls „Forschungsmethoden der Wirtschaftsinformatik“ im Masterstudiengang und gibt Studierenden die Möglichkeit  den Wissenschaftsbetrieb hautnah zu erleben.

Eine Übersicht aller Paper kann unter http://wi2017.ch/de/proceedings abgerufen werden.

Das Paper ist unter www.researchgate.net/publication/312641124_Towards_a_Cost-Benefit-Analysis_of_Data-Driven_Business_Models abrufbar.

Das Poster ist hier abrufbar: https://www.researchgate.net/publication/313791286_IT-gestutzte_Methodik_zum_Management_von_Datenschutzanforderungen

Human Life Design

Vortrag Professor Masato Akagi, JAIST

Unter der Rubrik Human Life Design stellten japanische Wissenschaftler am 7. Februar ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Sprachkommunikation einem interessierten Publikum an der HfT Leipzig vor.

Die Professoren Masato Akagi und Masashi Unoki vom Japan Advanced Institute of Science and Technology (JAIST) in Kanazawa weilten mit ihren Doktoranden auf Einladung von Professor Oliver Jokisch an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL).

Zwischen beiden akademischen Einrichtungen gibt es seit mehreren Jahren einen regen Austausch auf dem Gebiet der Sprachsignalforschung. Die Professoren Akagi und Unoki stellten den Fachbereich Human Life Design am JAIST und aktuelle Forschungsprojekte vor. Die Besonderheiten einer automatischen, emotionellen Stimmkonvertierung in verschiedenen Sprachen erläuterte die Doktorandin Yawen Xue – gefolgt von einem Vortrag des Doktoranden Teruki Toya über das luft- und knochengeführte Hörfeedback beim Singen. Anschließend folgte eine angeregte Diskussion über die japanischen Forschungsmethoden und Ergebnisse. Die vorgestellten Algorithmen können in unterschiedlichen Bereichen, z. B. in Dialog- und Übersetzungssystemen oder in Lernanwendungen, eingesetzt werden. 

Die Zusammenarbeit mit dem JAIST geht auf eine Initiative von Professor Jokisch zurück, der seit 2012 an der HfTL lehrt und auf verschiedenen Teilgebieten der Audio- und Sprachsignalverarbeitung forscht. Im letzten Jahr hielt er einen Hauptvortrag zur Audio- und Sprachsignalkodierung in der Web Real Time-Kommunikation (WebRTC) auf dem internationalen Human Life Design Symposium (HLD 2016) in Kanazawa.

Das Japan Advanced Institute of Science and Technology (JAIST) ist eine postgraduale Universität mit Spezialisierung auf Master- sowie Promotionsstudenten und gehört zu den japanischen Top 10-Einrichtungen mit anwendungsnaher Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Studierende untersuchen Zukunftsthemen

Studierende präsentieren die Projektergebnisse

Künstliche Intelligenz ersetzt Arbeitsplätze? Unser gesamtes Umfeld wird vernetzt und alles soll natürlich vor Hackern sicher sein?
In den Medien sind diese sogenannten Zukunftsthemen sehr präsent. Die teilweise unterschiedlichen Betrachtungswinkel führen mitunter zu einer Verunsicherung und sind für den Endkunden nicht immer hilfreich.
Im Rahmen ihres Pflichtmoduls „Arbeiten mit Projekten“ haben sich Studierende aus dem direkten Studienmodell der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) über zwei Semester mit diesen Themen auseinandergesetzt.
Die von den Studierenden ausgewählten Themen haben einen direkten Bezug zu den Studieninhalten. Module zu Datensicherheit oder dem Internet der Dinge sind in unterschiedlicher Wichtung und fachlicher Spezialisierung in die Studieninhalte integriert.
Das Modul Arbeit mit Projekten ist ein fester Bestandteil der Lehre und soll Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten in einem projektgetriebenen Umfeld vermitteln. Während der zwei Semester werden die Studierenden in ihren Projektteams durch Hochschullehrer und einen Projektcoach unterstützt.

Was verbirgt sich hinter dem Kürzel KRITIS?
In der lockeren Form eines Quiz stellten die Studierenden der Projektgruppe zahlreiche Facetten der IT-Sicherheit vor. So wurden das IT-Sicherheitsgesetz und die sich daraus ableitenden Pflichten von Betreibern zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) erläutert. An Fallbeispielen wurden wichtige Fakten dem Publikum im Detail vorgestellt.

Eine umfassende Betrachtung und Analyse von digitalen Dienstleistungen im Internet der Dinge hatte die zweite Projektgruppe als Aufgabe übernommen. An exemplarischen Beispielen aus den Bereichen Gesundheit, Automobil, Haushaltgeräte und Unterhaltung erläuterten die Studierenden die Angebote für den Kunden anhand eines fiktiven Tagesablaufs und boten einen Ausblick auf mögliche zukünftige Geschäftsmodelle.

Wir alle nutzen mehr oder weniger bewusst Künstliche Intelligenz, zum Beispiel über Siri, Cortana und andere Assistenzsysteme. Unsere Studierenden begaben sich auf Spurensuche in die Welt der Chatbots und haben neben der historischen Entwicklung die gegenwärtig verfügbaren Systeme analysiert und sich mit künftigen Entwicklungen auseinandergesetzt. Im Ergebnis entstand ein einfacher Chatbot, welcher auf der Projektwebseite https://hftl-team5.github.io/voice-recorder/ getestet werden kann.

Die Videos der Projektgruppen finden Sie auf dem Youtube Kanal der HfTL unter www.youtube.com/HfTLeipzig

Über die HfTL
Die HfTL ist eine durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL Trägergesellschaft mbH, einer hundertprozentigen Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.440 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.

Großer Andrang bei der HfTL-Kinderuni

Mit Wissbegier und viel Spass sind die kleinen Forscher beim experimentieren.

Rund 50 Kinder aus dem Leipziger Kindergarten „Kleine Füchse“ erlebten in der HfTL, wie man mit Hilfe von Zitronen, Schrauben und Kupferplättchen eine LED zum Leuchten bringen kann.
Voller Spannung starteten die Vorschulkinder aus dem Partner-Kindergarten der HfTL in einem der Seminarräume mit dem Experiment.
Doch bevor Schrauben und Kupferplatten in die Zitronen gesteckt und mit der LED verkabelt werden, steht etwas Theorie auf dem Plan.
„Welche Metalle kennt ihr denn?“ eröffnet Prof. Wagner die Experimentalvorlesung für die kleinen Forscher. Das Spektrum der Antworten ist breit gefächert und die Kinder sind von Anfang an in die Vorlesung integriert.

Mit viel Spaß, Wissbegier und reichlich Zitronensaft bringen alle Teilnehmer ihre LED zum Leuchten und dokumentieren das Experiment anschließend für ihre Eltern mit Papier und Buntstift.

„Ich lege sehr viel Wert auf eine altersgerechte Ausgestaltung der Experimente und möchte damit die Freude am frühkindlichen Lernen bei den Teilnehmern der Kinder-Universität unterstützen.“, erläutert Prof. Wagner sein langjähriges Engagement.

Seit 2009 bietet Prof. Jens Wagner, Hochschullehrer an der HfTL im Fachgebiet technische Informatik, Vorlesungen für Kinder und Jugendliche mit spannenden naturwissenschaftlichen Themen an.
Der Leipziger Kindergarten „Kleine Füchse“ und die HfTL verbindet die gemeinsame Arbeit für frühkindliche Förderung in Technik und Naturwissenschaften. HfTL-Studierende mit Kind haben die Möglichkeit, bei Bedarf einen Kitaplatz zu erhalten.

Über die HfTL

Die HfTL ist eine durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL Trägergesellschaft mbH, einer hundertprozentigen Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.440 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.

Erlebe was verbindet – Studiere an der HfTL!

Unter diesem Motto können Studieninteressierte am 12. Januar 2017 von 09.00 – 14.00 Uhr in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) alles über ein Studium an der Telekom-eigenen Hochschule erfahren.

Unsere Gäste erleben an diesem Tag das Studium von der Immatrikulation über Vorlesungen, Experimente bis zum „erfolgreichen Abschluss“ und erhalten dabei wertvolle Einblicke in den studentischen Alltag.

Hochschullehrer stellen die inhaltlichen Besonderheiten der Bachelor- und Masterstudiengänge vor und stehen für individuelle Gespräche zum Studieneinstieg und der Vorbereitung als Ansprechpartner zur Verfügung.
Fragen rund um das duale Bachelor- und Masterstudium in Kooperation mit der Deutschen Telekom beantworten Kollegen aus dem Bereich Telekom Ausbildung.

Studienfinanzierung, studieren im Ausland oder die Karrieremöglichkeiten nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums sind weitere Beratungsschwerpunkte.
Gemeinsam mit Studierenden der HfTL können unsere Gäste den Campus der Hochschule erkunden und mehr über das studentische Leben erfahren.

Ein Studium an der HfTL bedeutet auch einen hohen Praxisanteil – davon können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den einzelnen Laboren selbst überzeugen. Neben Versuchen in der optischen Nachrichtentechnik sind Mitmachexperimente in der Akustikkammer, der Arduino-Programmierung oder im Bereich Multimedia möglich.
Vorlesungen zu Zukunftsthemen der IT-Branche, wie Internet der Dinge, digitale Medien und Softwarequalität gestatten einen Einblick in innovative Lehrinhalte unserer Studiengänge.

Das gesamte Programm des Tages der offenen Hochschule finden Sie unter www.hftl.de/ot2017 zum Nachlesen und als Download.

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Über die HfTL

Die HfTL ist eine durch das sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL Trägergesellschaft mbH, einer hundertprozentigen Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.200 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.