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Wissenschaft und Praxis -
eine gute Allianz

Im April 2008 starteten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und die IFTEC GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Hochschule für Telekommunikation Leipzig ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.  
Ziel der Zusammenarbeit war die Überarbeitung des Ereignisspeichers - ein im Schaltschrank der Weichensteuerungen befindliches Gerät, welches die Schaltvorgänge aufzeichnet. Damit ist es möglich, nach Unfällen oder anderen Vorkommnissen die Bahnüberfahrten eindeutig zu analysieren.
Bei dem Projekt ging es vorrangig darum, die Technik gegen äußere Störeinflüsse wie elektromagnetische Strahlungen und hochfrequenten Einkopplungen in die Spannungsversorgung restistenter zu machen. Durchgeführt wurde es von den Studenten Rico Kalbitz und Robert Bärtl im Rahmen ihrer Master-Ausbildung. Die Ergebnisse ihrer Fehleranalyse konnten überzeugen, so dass nun in Kürze die Ereignisspeicher in den Anlagen der Leipziger Verkehrsbetriebe angepasst und wieder in Betrieb genommen werden. Zurzeit sind solche Geräte an 23 Weichen installiert, in diesem Jahr folgen weitere acht.
Für die Zukunft sind weitere Kooperationen mit der HfTL geplant.

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