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SPECOM 2018

Das Institut für Hochfrequenztechnik
stellt sich vor

Die Forschung und Lehre des Institut für Hochfrequenztechnik (IHF) ist konsequent auf die heutigen und künftigen Anforderungen der Telekommunikation ausgerichtet und arbeitet eng mit Partnern aus Industrie und internationaler Forschung zusammen. Ziel der Forschungen ist nicht die Entwicklung oder Erstellung von neuen Produkten, sondern die Entwicklung neuer Ideen, die Lösungen für Probleme von morgen anbieten.

Am IHF werden sowohl eigene als auch durch Drittmittelgeber finanzierte Forschungsprojekte durchgeführt. Drittmittelgeber sind z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Arbeit und Forschung und die Telekom Laboratorien.

Das Institut arbeitet auf wissenschaftlicher Ebene unter anderem mit der Ecole Polytechnique de Lausanne (Schweiz), der Bar Ilan Universität in Israel, dem Max Planck Institut für die Physik des Lichts in Erlangen und der TU in Berlin zusammen. Daher und auf Grund der internationalen Zusammensetzung, ist die Arbeitssprache Englisch. Der Erfolg des Instituts misst sich vor allem an der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und der Patentanmeldungen.  

Bei unserer Forschungsarbeit interessiert uns im Augenblick vor allem die Änderung der Lichtgeschwindigkeit sowie die Speicherung von Licht, die Ultra-Hochauflösende Spektroskopie, die Erzeugung und Nutzung neuer Frequenzbereiche sowie die integrierte Optik auf der Basis von Silizium Chips. Im Fokus aller unserer Forschungsaktivitäten steht dabei sowohl die Verringerung des Energieverbrauchs als auch die drastische Erhöhung der Datenraten in zukünftigen Kommunikationsnetzen.

Für die Studierenden bietet sich im Institut die Chance, sich in einem internationalen, hochkarätigen wissenschaftlichen Umfeld an wichtigen Forschungsthemen zu beteiligen, die es ermöglichen, auch in Zukunft neue innovative Anwendungen und Systeme im Internet anzubieten.


Innovation im Fokus – das Profil des Instituts für Hochfrequenztechnik der HfTL

Das Institut für Hochfrequenztechnik (IHF) der HfTL möchte das Netz der Zukunft möglich machen: Jedes Jahr steigen die Datenraten in den Telekommunikationsnetzen um 40 Prozent an; Tendenz steigend. Die zukünftigen Smartphones, Tablets, Videoformate, sozialen Netzwerke und das „Internet der Dinge“ brauchen Höchstleistungsnetze und erfordern Forschung und Denken im Grenzbereich – beides können wir am IHF leisten.

Das Institut besteht aus zwei Forschungsgruppen. Die Arbeitsgruppe Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) untersucht elektromagnetische Störungen und die elektromagnetische Verträglichkeit elektrischer Geräte und Komponenten entsprechend der EMV-Richtlinien. Sie arbeitet mit Partnern aus der Industrie an Absorbermaterialien für den Mikrowellenbereich. Dabei steht die elektromagnetische Verträglichkeit für Schaltungen und Vorrichtungen im Mittelpunkt der Forschungen.

 

Mehr über das Profil des Instituts erfahren


Deutsche Telekom zeichnet Erfindung
mit "Patent Award" aus

Nach der Preisübergabe: Olivier Baujard, Prof. Schneider und Heinz Polsterer (v.l.n.r.)

Beim diesjährigen "Technology Summit" der Deutschen Telekom AG, am 31. März in Bonn, erhielt Prof. Schneider eine Auszeichung für die Erfindung einer Methode zur verzögerung optischer Pulse bzw. Pulsgruppen (optical storage). Der "Patent Award" wurde von Olivier Baujard, CTO der Deutschen Telekom, überreicht. Das Forscherteam des Instituts für Hochfrequenztechnik an der HfTL entwickelte die Idee zu dieser Erfindung unter Leitung von Prof. Schneider. Sie konnten dabei auf ihre mehrjährige erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der nichtlinearen Optik, speziell der Stimulierten Brillouin Streuuung und daraus folgend der Slow- und Fast-Light-Methode, aufbauen.


Zweiter PhD im kooperativen
Promotionsverfahren

Ronny Henker, neuester PhD aus dem IHF

Ronny Henker als der zweite „Doctor of Philosophy" (PhD) im kooperativen Promotionsverfahren zwischen der Hochschule für Telekommunikation Leipzig und dem Dublin Institute of Technology (DIT) erhielt sein degree certificate am 13. November 2010 während eines Festaktes in der St. Patrick's Cathedral von Dublin. Die Forschung im Rahmen seiner Dissertation ist unter dem Titel "Brillouin Slow- and Fast-Light" bereits als Buch im Südwestdeutschen Verlag veröffentlicht worden (ISBN-10:3-8381-2039-6). Herrn Henker voran ging Markus Junker im Jahre 2008 als der erste PhD dieser Kooperation zwischen Leipzig und Dublin.


Forschungsarbeit / Research at the IHF

Das Institut für Hochfrequenztechnik der HfT Leipzig konzentriert sich derzeit auf mehrere Forschungsthemen im Bereich der Hoch- und Höchstfrequenztechnik.

Informationen zu Forschungsvorhaben


Partner des IHF / Partners

Das Institut für Hochfrequenztechnik pflegt umfangreiche wissenschaftliche Kontakte ins In- und Ausland.

Partner des Instituts


Die IHF-Gruppen-Seminare

Institutsleiter Prof. Schneider lädt die Partner des Institutes in die HfTL ein, um deren aktuelle Forschungsarbeiten vorzustellen und miteinander darüber zu diskutieren. Erster Gast im neuen Jahr war am 18. Januar Dr. Gerhard Kadel aus den Deutsche Telekom Laboratories Berlin mit seinem Vortrag über "LTE and LTE Advanced - key technologies for Next Generation Mobile Networks".
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Lehre am Institut für Hochfrequenztechnik

Das Institut für Hochfrequenztechnik sichert die Studentische Ausbildung durch Vorlesungen und Laborpraktika ab. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen detaillierten Einblick in ausgewählte Arbeitsgebiete.
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Laborausbildung

In den Laboren des Instituts für Hochfrequenztechnik der HfTL findet die praxisbezogene Wissensvermittlung innerhalb des Bachelor - und Masterstudiums statt.

Zur Laborausbildung

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