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Prof. Czarnecki diskutiert den Projektablauf mit den Studierenden.
Jedes der 15 Teams präsentierte sein Angebot vor einem fiktiven Unternehmensgremium.
Prof. Czarnecki wird tatkräftig von den studentischen Hilfskräften Fr. Imane Faqir, Hr. Konrad Wagner und Hr. Sebastian Walter (v.l.n.r.) unterstützt.

Beratungsprojekt statt Vorlesung

Digitale Geschäftsmodelle, Innovationsmanagement und Automatisierung

Anstatt Vorlesungen zu besuchen, schlüpfen die Studierenden im Modul ICT-Consulting bei Prof. Czarnecki in die Rolle einer Beraterin / eines Beraters und führen mit insgesamt 15 Teams unterschiedliche fiktive Beratungsprojekte durch. Sie haben die Wahl zwischen der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle bei einem Automobilhersteller, der Einführung eines Innovationsmanagements bei einem Telekommunikationsunternehmen und der Automatisierung von Callcenterprozessen.

„Gute Beratung erfordert das Zusammenspiel von fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Wie können komplexe Sachverhalte managementtauglich präsentiert werden? Wie funktioniert Teamarbeit unter Zeitdruck? Wie geht man mit unklar formulierten Projektanforderungen um? Mein Ziel ist es, den Studierenden diese Kompetenzen möglichst praxisbezogen zu vermitteln. Ich finde es spannend zu sehen, wie sich die Studierenden mit viel Eigeninitiative und Kreativität in die einzelnen Projekte einbringen“, erläutert Prof. Czarnecki.

Wie in einem realen Beratungsprojekt haben die Studierenden einen vollen Terminkalender. Startpunkt lieferte ein Request-for-Proposal (RfP), auf den die Studierenden mit einem Angebot geantwortet haben. Die Angebotspräsentation fand am 13.12.18 statt. Aktuell befinden sich die Studierenden in der Analysephase, bei der Interviews mit unterschiedlichen Unternehmenspositionen zu führen sind. Anfang Januar berichten die Studierenden im Steuerkreis über den Projektfortschritt. Mit einer Abschlusspräsentation enden die Projekte Mitte Januar.

Die Umsetzung eines projektorientierten Lehrkonzepts in einem dualen Studiengang birgt einige Herausforderungen. Es sind 94 Studierende zu betreuen, die aber nur drei Präsenzwochen in Leipzig sind. Daher wird die Lehrveranstaltung von den drei studentischen Hilfskräften Fr. Imane Faqir, Hr. Konrad Wagner und Hr. Sebastian Walter unterstützt. Sie übernehmen unterschiedliche Rollen der fiktiven Unternehmen in den Angebotspräsentationen, den Interviews der Ist-Analyse und den Abschlusspräsentationen.

Bildimpressionen aus dem Modul ICT-Consulting

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