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Forschung an der HfTL

Erleben Sie angewandte, praxisorientierte Forschung aus den Fachbereichen der HfTL. Informatik, Telekommunikationstechnik oder Wirtschaftsinformatik - unser Forschungsportfolio und die erreichten Ergebnisse zeigen neue Wege in der ICT-Branche auf.

Dabei arbeiten wir gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartnern aus Industrie, Forschung und öffentlicher Hand an der erfolgreichen Realisierung anspruchsvoller Themen.

Lehre und Forschung gehen an der HfTL Hand in Hand: Die Ergebnisse unserer Forschungs- und Entwicklungsprojekte nutzen wir konsequent als wissenschaftliche Impulse, welche in die Lehre einfließen.

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Visible-Light Communication

BioZentralPOF (BMBF; Projektpartner ist das ITA der RWTH Aachen)   

Im Rahmen des Vorhabens soll eine Technologie für die flächige Beleuchtung in Interieurs entwickelt werden, die mit einer zentralen Lichtquelle auskommt und mit mehreren Oberflächenmaterialien so kombiniert werden kann, dass diese zum Leuchten gebracht werden können. Dazu soll das Licht einer zentralen Lichtquelle in eine flächig leuchtende Schicht eingekoppelt werden, die unter der eigentlichen Oberfläche angeordnet ist und eine gleichmäßige flächige Abstrahlung des Lichtes ermöglicht.

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Kurzstreckenkommunikation mit optischen Polymerfasern

Entwicklung eines neuartigen, energieeffizienten Herstellungsverfahrens umweltverträglicher, optischer Polymerfasern für Datenübertragung, Beleuchtung und Sensorik (Deutsche Bundesstiftung Umwelt, DBU, Projektpartner sind das ITA der RWTH Aachen sowie die Perlon-Monofil GmbH, Dormagen) 

Erdöl-basierte Produkte oder erdölintensive Produktionen werden wirtschaftlich immer riskanter in Zeiten knapper werdender Ölreserven, steigender Rohölpreise, politischer Instabilität und der Verbrauchernachfrage nach Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Als Alternative soll in diesem Vorhaben ein neuartiges Herstellungsverfahren von optischen Gradientenindex-Polymerfasern entwickelt werden, das ohne Zusatzstoffe für die Dotierung auskommt. 

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Untersuchungen zur hochqualitativen, effizienten Sprach- und Musikkodierung

Ausgeklügelte Technologien der Sprach- und Musikkodierung sowie -kompression durchdringen verschiedene Bereiche der Mensch-Maschine-Interaktion, der menschlichen Kommunikation sowie das Design von Nutzerschnittstellen, z. B. im Smartphone, Tablet oder Webkonferenzsystem.

In verschiedenen Teilprojekten untersuchen Prof. Dr.-Ing. Oliver Jokisch und Dipl.-Ing. Michael Maruschke gemeinsam mit Mitarbeitern und Studierenden moderne Audio-Kodierungsverfahren (Codecs) bezüglich anwendungsnaher Herausforderungen – z. B. beim Einsatz in der Webbrowser-gestützten Echtzeitkommunikation (WebRTC) oder in der Mobilkommunikation über ein VoLTE-Netzwerk. Während bislang unterschiedliche Codecs für die Sprach- und Musik-Kommunikation benutzt wurden, sind aktuelle Kodierungsverfahren  wie Opus oder Enhanced Voice Services (EVS) universell für High-Definiton Voice (HD-Voice) und Musik-Kommunikation einsetzbar.

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Softwarequalität sichtbar machen

Das komplexe Thema der Qualität von Softwareprodukten haben wir in einem ersten Schritt gemeinsam mit Partnern auf einem Workshop in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) diskutiert und dabei den Fokus auf die IT-Sicherheit gelegt. Bei unseren Betrachtungen standen folgende Fragestellungen im Foku: Wie lässt sich die Qualität von Software messen? Welche Faktoren müssen dabei Beachtung finden? Und welche unterschiedlichen Methoden und Werkzeuge sind am effizientesten?
Auf der Basis unseres Workshops werden wir mit möglichst vielen zukünftigen Partnern an der Erarbeitung verbindlicher Standards für Software arbeiten. Dabei ist es unser erklärtes Ziel, Software, welche diese Kriterien nachweislich einhält,  künftig mit dem Siegel „geprüfte Sicherheit“ zu kennzeichnen.

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HfTL stellte auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik Prototyp zur Modellierung und Bewertung von Smart Services vor

Auf der vom 09.-11. März 2016 in Ilmenau stattfindenden Konferenz stellte Prof. Dr. Jürgen Anke den Prototyp eines Tools zur Abschätzung der Wirtschaftlichkeit von Smart Services für vernetzte Produkte vor.

Mit Smart Services können Hersteller technischer Geräte durch zusätzliche, datenbasierte Dienstleistungen ihren Umsatz steigern und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dabei wird die Wirtschaftlichkeit solcher Dienstleistungen durch eine Vielzahl äußerer Faktoren beeinflusst. Die Planung, Entwicklung und Bewertung von Smart Services auf Basis digital vernetzter Produkte ist von hoher Komplexität und Unsicherheit geprägt.

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Patent für Verfahren zur blockbasierten Dekorrelation von Bildsignalwerten

Erfindung von Prof. Dr.-Ing. habil. Tilo Strutz und Michael Stegmann (Deutsche Telekom) patentiert.

Prof. Dr.-Ing. habil. Tilo Strutz hat gemeinsam mit Michael Stegmann (Deutsche Telekom) ein Verfahren zur blockbasierten Dekorrelation von Bildsignalwerten, welches von einer Vorrichtung zur verlustlosen oder nahezu verlustlosen Bilddatenkompression durchführbar ist, entwickelt.

Zur Patenturkunde

 

 

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Prüfverfahren zum Betrieb von Mobilfunkstandorten entwickelt

Stefan Treff (links), Dominik Schüle (mitte) beide Deutsche Telekom Technik GmbH und Jens Klinger (rechts) Hochschule f. Telekommunikation Leipzig

Deutsche Telekom Technik GmbH und Hochschule für Telekommunikation Leipzig entwickeln erfolgreich Prüfverfahren zum Störungsfreien Betrieb zukünftiger Mobilfunkstandorte.

Experten der Mobilfunksparte innerhalb der Deutsche Telekom Technik GmbH forschen fachbereichsübergreifend in enger Zusammenarbeit mit der unternehmenseigenen Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL) an einer Lösung mithilfe der künftig Störungen durch Passive Intermodulation (PIM) auf dem Antennenpfad  vorhergesagt bzw. frühzeitig erkannt werden können. Die Servicequalität und das Kundenerlebnis bei mobiler Datennutzung lassen sich dadurch weiter verbessern und stehen im Fokus der Arbeit.

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Best Paper Award für Forschungsteam

Im Rahmen einer internationalen Fachkooperation hat ein Team von Forscherkollegen aus Portugal und Deutschland auf der im ICT-Sektor international anerkannten 18. ICIN-Konferenz am 19.02.2015 in Paris einen Best Paper Award für den eingereichten Beitrag zum Thema „Signalling-On-the-fly:SigOfly; WebRTC Interoperability tested in contradictive Deployment Scenarios“ erhalten.

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Schwarmintelligenz macht Netze sicher

Es gibt drei verschiedene Arten Künstlicher Intelligenz: Bei der ersten handelt es sich um Expertensysteme. Diese sind gut darin, aus Daten Wissen abzuleiten. Mit solchen Systemen kann man beispielsweise in der Elektronik von Autos einen Fehler finden, ohne dass der Programmierer diesen Fehler explizit in das Analyseprogramm aufgenommen hat. Das System erkennt ihn trotzdem. Eine zweite Art Künstlicher Intelligenz ist die sogenannte Schwarmintelligenz. Hier kooperiert eine Population autonomer Softwareprogramme miteinander, um ein Problem zu lösen. Bei der dritten Art handelt es sich um selbst lernende Systeme. Diese verbessern sich fortwährend autonom, ohne dass der Mensch eingreift.

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Studierende erhalten Forschungspreis

Praxisnahe Forschung unter Einbeziehung von Studierenden hat an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) eine lange Tradition. Studierende der an der HfTL angebotenen Masterstudiengänge beteiligen sich im Rahmen der Profilierung/ihrer Masterthesis an Forschungsvorhaben aus dem Telekommunikationsbereich.

Dipl.-Ing. Michael Maruschke, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kommunikationsinformatik, hat gemeinsam mit den Masterstudenten Tilmann Bach und Jens Zimmermann sowie Kollegen der Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) für die Forschungsarbeit zum Thema "Combination of IMS-based IPTV Services with WebRTC" den Best Paper Award der internationalen Forschungsgemeinschaft IARIA erhalten.

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HfTL erforscht die Grenzen von IR-Lasern zur 3D-Sturzerkennung

Eine ältere Frau stürzt in ihrer Wohnung. Sie ist allein und kann sich nicht selbst helfen. Um solch ein Szenario in Zukunft zu verhindern, forschen Ingenieure und Wissenschaftler der Deutschen Telekom AG an automatischen Alarmierungssystemen. Die Hochschule für Telekommunikation (HfTL) in Leipzig ist mit einem fünfköpfigen Team tief in diese Arbeiten integriert. Eine von ihnen ist Evelin Mazny. Die 27-jährige hat für ihre Bachelor-Arbeit (Titel: „Die Auswirkungen der optischen Eigenschaften   alltäglicher Gegenstände auf die Personenerkennung mittels strukturierten Lichts“) die speziellen Eigenschaften eines Laserscanners eruiert.

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Forschung im Verbund - EMV-Zentrum Leipzig

Seit nunmehr zwei Jahren arbeitet das EMV-Zentrum Leipzig erfolgreich unter dem Dach des Forschungs- und Transferzentrums der HTWK (FTZ) als kooperatives Leistungszentrum auf der Grundlage eines Verbundprojektes zwischen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) und der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) in den Laboren beider wissenschaftlichen Einrichtungen. Zielstellung ist es, vorrangig klein- und mittelständischen Unternehmen der Region Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung von Komponenten, Geräten und Produkten im Bereich der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) zu geben.

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Testament 2.0

Haben Sie sich bereits Gedanken darüber gemacht, was mit ihren digitalen Daten passiert, wenn Sie sterben? Was ist beispielsweise mit ihren Fotos auf Flickr, ihrem Guthaben auf Paypal, ihren Geschäftskontakten auf Xing, ihrem Austausch mit Facebook-Freunden und ihren eigenen Domains? Wenn Sie nun denken „Stimmt, darum müsste ich mich mal kümmern.“, dann gehören Sie zur Mehrheit der User, denen es genauso geht, aber auch zu denen, die bisher nichts unternommen haben. Getreu der Maxime: „Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ (Epikur von Samos) legen zwar über 70 % der User großen Wert auf einen geregelten Nachlass, aber nur ca. 10 % haben tatsächlich ein eigenes Testament aufgesetzt.

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Cloud ist mehr als Virtualisierung

Chancen und Risiken von Cloud Computing für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

KMU stehen vor der Herausforderung, IT effektiv und sicher zu betreiben, ohne über die notwendigen Experten und Ressourcen verfügen zu können. Cloud Computing bietet sich als eine preisgünstige Alternative zur eigenen IT Infrastruktur an. Vor- und Nachteile des Cloud Computing sind abzuwägen. Aktuelle Studien belegen, dass mit Cloud Computing die Datenschutzrichtlinien und hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden können. Wichtige Punkte der SLA (Service Level Agreement) als auch deren Kontrolle werden diskutiert. Im Beitrag wird auf technische und organisatorische Anforderungen eingegangen, die die ICT-Branche in den nächsten Jahren meistern muss, um den Anforderungen aus der Wirtschaft gerecht zu werden.

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