Zusammenarbeit zwischen T-Home
und HfT Leipzig wird intensiviert

Mit einem historischen Abriss, beginnend von der Gründung der Hochschule im Jahr 1953 begann Prof. Meßollen, Rektor der HfTL die Vorstellung der Hochschule vor der Geschäftsleitung der T-Home, Bereich Technik. Bei dem sich anschließenden Rundgang durch die Hochschule erläuterte Prof. Meßollen der T-Home Geschäftsleitung die technische und didaktische Entwicklung der Hochschule in den vergangenen Jahren. Eines der gemeinsamen Projekte aus den vergangenen Jahren war die mit Solarenergie autark arbeitende Telefonzelle. Im Gespräch mit Friedrich Fuß, Bereichsvorstand T-Home äußerte der Rektor der HfTL den Wunsch, die langjährige Zusammenarbeit zu intensivieren.
Friedrich Fuß und seine Mannschaft konnten sich anschließend in verschiedenen Laboren der HfTL sehr anschaulich vom hohen Leistungsstandard der Ausbildung und den Kompetenzen der Dozenten und Lehrkräfte überzeugen. Die Priorisierung von IP-basierenden Anwendungen in Home-Netzwerken war eines der Themen, welches Prof. Möbert im Institut für Telekommunikationsinformatik vorstellte. Friedrich Fuß konnte sich hier selbst vom Projektfortschritt überzeugen. Übertragungstechniken, SDH, DSL und IP-TV waren die Themenschwerpunkte im Institut für Kommunikationstechnik. Prof. Porzig als Institutsleiter stellte gemeinsam mit Institutsmitarbeitern aktuelle Lehrinhalte vor. Naturgemäß bot das Thema DSL viel Stoff für „Fachsimpeleien“ und Dipl.-Ing. Jürgen Hempel als verantwortlicher Labor-Ingenieur stand hier gern Rede und Antwort.
Die mögliche Speicherung optisch übertragener Informationen als eines der wichtigsten Forschungsvorhaben der Hochschule stellte der Institutsleiter des Instituts für Hochfrequenztechnik, Prof. Schneider vor.

Neben diesem vom BMBF und der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell geförderten Projekt beeindruckte das breite Forschungsspektrum. Gerade das perspektivisch für die Deutsche Telekom als Netzbetreiber wichtige Thema „slow and fast light“ sorgte für viel Gesprächsstoff zwischen Friedrich Fuß und Prof. Schneider.
Die Entwicklung der in den letzten Jahren von der T-Home angebotenen Praxisthemen und übernommenen Absolventen war das beherrschende Thema im Vortrag von Prof. Schlayer, Prorektor der HfTL, welcher sich an den Rundgang durch die Labore der Hochschule anschloss.
Mit diesem Vortrag verdeutlichte Prof. Schlayer die Wertigkeit des Praxismoduls im sechsten Semester bei der Gewinnung von Studierenden. Dieser Fakt führte zu einer lebhaften Diskussion, denn die Sichtweisen einer Hochschule unterscheiden sich von denen eines Unternehmens erheblich. Das die HfTL die von Friedrich Fuß geäußerten Hinweise hinsichtlich der stärkeren Profilierungen im Managementbereich mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik Rechnung trägt, beweist wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen dem Unternehmen und der Hochschule gediehen ist.

Friedrich Fuß  nutzte in diesem Zusammenhang die Gelegenheit, mit Studierenden über ihrer Motivation zu einem Berufseinstieg in die Deutsche Telekom zu diskutieren.
Interessante Arbeitsaufgaben, Mobilität, Flexibilität sind neben einer adäquaten Bezahlung und bekanntermaßen guten Sozialleistungen dabei die für die Studierenden wichtigsten Themen.
„Der Wandel zu einer One Company birgt für Absolventen der HfTL viele Möglichkeiten, angefangen vom Berufseinstieg über Auslandserfahrungen bis zu Karrierechancen in Deutschland“ so Bereichsvorstand Friedrich Fuß.